Bau einer Hochwasserschutzwand aus Betonfertigteilen mit Spannschlosstechnik

Derzeit wird auf der Grundlage der Planung der Basler & Hofmann Deutschland GmbH der Hochwasserschutz für die Gemeinde Klein Schierstedt an der Wipper, einem Ortsteil der Stadt Aschersleben, umgesetzt. Um die Ortslage vor den Hochwässern der Wipper ausreichend zu schützen sah die Planung beidseitig der Wipper zirka 700 Meter lange Hochwasserschutzwände aus Stahlbeton in Ortbetonbauweise vor.

Sondervorschlag der Baufirma in Abstimmung mit Basler & Hofmann

Durch den Auftraggeber LHW (Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt) wurde ein enger Zeitablauf beim Bau vorgegeben. Für die Einhaltung der engen Terminkette, wurde von der Baufirma Umwelttechnik & Wasserbau in Abstimmung mit dem Planer und dem Auftraggeber ein Sondervorschlag unterbreitet.

Details der Ausführung und Umsetzung

Dieser sieht den Bau der Hochwasserschutzwand aus Betonfertigteilen, die in einem Betonwerk hergestellt werden, vor. Die Wandteile werden vor Ort mit einer speziellen Spannschlosstechnik (BT-Spannschloss®) der Firma B.T. innovation GmbH konstruktiv verbunden. Zwischen den Betonteilen wird ein dauerelastisches Fugenband (RubberElast®) vor dem Verspannen der Teile eingeklebt. Die so hergestellte Konstruktion ist sofort belastbar und wasserdicht.

Die Betonfertigteile werden in der Gründungssohle auf eine Magerbetonschicht gesetzt und ausgerichtet. Aufgrund der Vorfertigung ist mit einem geschulten Montageteam ein wesentlich höherer Baufortschritt als mit der traditionellen Ortbetonweise zu erreichen. Die Terminstellung im Bauzeitenplan kann damit eingehalten werden.

Das Ergebnis kann sich sehenlassen

 
Ansicht der Hochwasserschutzwand mit den verspannten Betonfertigteilen vor dem Anschütten