Rückverlegung Deich Raguhn-Retzau mit Errichtung einer neuen Hochwasserschutzwand

Das Projekt im Überblick

Ziel des Projekts ist die Gewährleistung des Hochwasserschutzes für die Ortslage Raguhn. Derzeit wird das rechte Ufer der Mulde zwischen dem Wehr Raguhn und dem Widerlager einer Straßenbrücke durch eine Schwergewichtswand aus Beton begrenzt. Die vorhandene Ufermauer weist ein Höhendefizit auf. Der Hochwasserschutz ist nicht gewährleistet. Im Zuge der Rückverlegung des Deichs Raguhn-Retznau wird deshalb eine neue Hochwasserschutzanlage errichtet. Mit der neuen Stahlspundwand zwischen der Muldebrücke und dem Wehr Raguhn wird der Lückenschluss beseitigt und der Hochwasserschutz für die Ortslage Raguhn sichergestellt. Da es sich bei dem Neubau der Hochwasserschutzwand um einen Eingriff in Natur und Landschaft nach § 14 Abs. 1 BNatSchG handelt, sind umweltplanerische Untersuchungen notwendig.

Unsere Leistungen

Erstellung des Landschaftspflegerischen Begleitplanes und Artenschutzfachbeitrages. Natura-2000-Vorprüfungen für das FFH-Gebiet «Untere Muldeaue» sowie für das Vogelschutzgebiet «Mittlere Elbe einschließlich Steckby-Lödderitzer Forst». Umweltverträglichkeits-Vorprüfung.

Beteiligte Kompetenzen

Hochwasserschutz, Ingenieurbauwerke, Landschafts- und Freiraumplanung, Tragwerksplanung

Auftraggeber

Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt, Flussbereich Wittenberg